Fünf Grundregeln für einen sicheren Umgang miteinander, die immer und überall gelten:

Fahrplan für den Tourismus in Bayern

Am 5. Mai 2020 hat die Bayerische Staatsregierung eine Perspektive für das Wiederhochfahren des Tourismus in Bayern gegeben. Um jedoch die bisherigen Erfolge im Zusammenhang mit der Eindämmung des Coronavirus nicht zu gefährden, gelten für alle Schritte strenge Auflagen. Der Kurs der Umsicht und Vorsicht wird beibehalten. Der Schutz der Gesundheit und die Stabilität des Gesundheitssystems haben oberste Priorität.

Unser gemeinsames Ziel ist es, dem Bayerntourismus neuen Aufschwung zu geben. Damit das gelingt, müssen Rückfälle in höhere Ansteckungsraten oder in eine zweite Welle der Infektion unbedingt verhindert werden. Wir alle tragen dafür die Verantwortung. Nur wenn wir zusammenhalten und uns an die Regeln halten, wird es weiter bergauf gehen.

Den Anfang machen ab 18. Mai 2020 die Außenbereiche der Gastronomie, die dann bis 20 Uhr geöffnet sein dürfen. Speisegaststätten im Innenbereich folgen ab 25. Mai 2020 mit einer Öffnung bis 22 Uhr.

Für das Pfingstwochenende (30. Mai) ist eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z. B. Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks angedacht.

Zur Vorbereitung auf die bevorstehenden Öffnungen finden Gastgeberinnen und Gastgeber in Gastronomie, Beherbergungsbetrieben und Freizeiteinrichtungen auf dieser Seite alle notwendigen rechtlichen Vorgaben, Maßnahmen-Vorschläge zu deren Umsetzung, Aushänge zur Gäste- und Mitarbeiterinformation usw. an einem zentralen Ort, um den Aufenthalt ihrer Gäste verantwortungsvoll zu gestalten.

Als Gast können Sie sich hier einen Überblick über die Maßnahmen und Vorgaben verschaffen, die unsere Gastgeberinnen und Gastgeber ergreifen, um Ihnen einen unbeschwerten Urlaub in Bayern zu ermöglichen und Sie mit der gewohnten Gastfreundschaft in Empfang zu nehmen. Inspiration für einen Aufenthalt finden Sie hier.

FAQs

Welche Betriebe dürfen wann wieder öffnen?

Ab 18.05.2020 darf sämtliche Außengastronomie öffnen. Ab 25. Mai 2020 dürfen auch Speisegaststätten im Innenbereich wieder öffnen. Ab dem 30. Mai 2020 werden alle Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften wieder für Urlauber offenstehen.

Darauf abgestimmt sollen ab diesem Tag auch Freizeiteinrichtungen im Außenbereich wie beispielsweise Freizeitparks ihren Betrieb wiederaufnehmen können. Ebenso ermöglicht werden Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken. Ferner sollen touristischer Bus- und Bahnverkehr, Seilbahnen sowie die Fluss- und Seenschifffahrt starten können. Auch die Objekte der Schlösserverwaltung werden grundsätzlich ab dem 30. Mai wieder ihre Pforten öffnen. Die besucherstarken Objekte wie insbesondere die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg stehen ab dem 2. Juni wieder für Besucher offen.

Was zählt zur Außengastronomie?

Außengastronomie bedeutet, dass jegliche Bewirtung im Freien wieder möglich ist (Biergärten, Terrassen, Dachterrassen). Terrassen dürfen auch überdacht und mit einem seitlichen Windfang versehen sein. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Terrasse nicht an allen Seiten geschlossen ist.

Welche Öffnungszeiten gelten für diese Betriebe derzeit?

Die Öffnungszeiten für Restaurants (Innengastronomie) sind ab dem 25. Mai 2020 zunächst bis 22.00 Uhr begrenzt. Für die Außengastronomie sind die Öffnungszeiten in der ersten Stufe ab 18. Mai 2020 begrenzt bis 20:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten darf weiterhin ein Außerhausverkauf stattfinden.

Ab wann ist Dauercamping wieder erlaubt?

Dauercamping ist in Bayern ab sofort wieder zulässig. Gemeinschaftsräumlichkeiten, wie insbesondere gemeinschaftliche Sanitäranlagen, dürfen nicht zur Verfügung gestellt werden.

Gibt es Einschränkungen wie Personen-, Quadratmeter- oder Belegungsgrenzen?

Die maximal mögliche Belegungszahl muss jeder Betrieb selbst festlegen, nachdem er berechnet hat, wie viele Gäste er unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m (zwischen den Personen) gleichzeitig unterbringen kann. Eine pauschale Grenze für alle Betriebe gibt es also nicht.

Die Abstände der Tische müssen gewährleisten, dass die Gäste auch beim Platznehmen und Verlassen die notwendigen Abstände von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten.

Durch Zugangsbegrenzungen an den Eingängen muss dann gewährleistet werden, dass die maximale Belegungszahl zu keinem Zeitpunkt überschritten wird. In eventuellen Warteschlangen/im Wartebereich müssen dabei Maßnahmen zur Einhaltung der Mindestabstände ergriffen werden. Betriebe können mit elektronischen Reservierungssystemen zur Steuerung der Frequenz und mit Platzierungssystemen arbeiten.